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Lebensraum
In der Natur hängen verschiedene Tierarten voneinander ab. Sei es, weil sie die andere Art als Nahrung oder z. B. für den Bau der Aufzuchtsplätze benötigen. Daraus entstehen die Begriffe Nahrungskette, Nahrungsspezialisten oder Symbiose. Wald
Um den Wald als Ganzes zu erfassen können wir folgende Sachen machen:
![]() · Wie fühlt sich die Rinde an? · Musik machen · Walddüfte entdecken: z.B. am Holunder riechen, Blätter zerreiben · aus Naturmaterialien Kopfschmuck herstellen (Foto Ana)) · Spiegelspaziergang: Wie sieht der Wald durch den Spiegel aus? · Wurzel oder Baum abzeichnen · Liegend mit geschlossenen Augen Geräusche erkennen · 10 waldfremde Gegenstände zählen
![]() · Verschiedene Lebewesen entdecken und studieren
· möglichst verschiedenen Gegenständen sammeln · Walddinge ertasten · Jahresringe studieren · Blattformen häufiger Waldbäume · sehen wie ein Insekt · gehen wie ein Insekt
Nährstoffkreislauf Durch Grasen und Heuen und werden dem Boden Nährstoffe entzogen. Stickstoff, Phosphor, Kalium und weitere wichtige Elemente werden durch Mist wieder auf die Wiesen zurückgebracht. Damit schließt der Bauer einen wichtigen Kreislauf der Natur: den Nährstoffkreislauf.
Wasser Viele Insekten leben als Larve im Teich wie zum Beispiel Libellen, zahlreiche Fliegenarten oder Wasserkäfer. Auf ihrer Suche nach Wasserstellen für die Eiablage werden sie schnell den neuen Teich entdecken und besiedeln. Laich von Schnecken hängt meist unbemerkt an den Pflanzen, die neu eingesetzt worden sind. Auch bestimmte Amphibien besiedeln ein neu angelegtes Gewässer, wenn die übrigen Lebensraumansprüche in der Umgebung vorhanden sind.
Mit einer Unterwasser Lupe entdecken wir die kleinen Wunder unter Wasser.
Boden
Das Leben von Mensch und Tier ist ganz eng mit der obersten Schicht unserer Erdrinde, dem „Boden“, verbunden. Böden sind die Basis allen Pflanzenwachstums auf dem Festland und bilden damit eine der Grundlagen tierischen und menschlichen Lebens überhaupt. Böden sind zugleich sehr empfindliche ökologische Ökosysteme. Allein in einer Handvoll Humusboden leben mehr Organismen (Tiere, Einzeller, Pilze und Bakterien) als Menschen auf der Erde. Ohne dieses Bodenleben könnte der Stoffkreislauf in der Natur nicht funktionieren und wäre kein Pflanzenwachstum möglich.
Wir werden uns in diese faszinierende Welt begeben und einige Experimente durchführen. Mit Hilfe einer Lupe können wir die Tiere genauer beobachten.
Unteranderem können wir folgendes ausprobieren.
'Der Regenwurm im Glas' Zur genaueren Beobachtung über einen längeren Zeitraum eignet sich besonders der Regenwurm. Werden einige Würmer in ein mit verschiedenen Bodenschichten gefülltes Einmachglas gesetzt, kann sehr gut beobachtet werden, wie sie die Schichten vermischen und was im Kompost und Boden vorgeht. Für den Boden ist der Regenwurm besonders wichtig, da er den von anderen Tieren sowie Bakterien und Pilzen vorbereiteten „Abfall“ so verarbeitet, dass die Pflanzen durch seinen nährstoffreichen Kot mit den nötigen Mineralstoffen beliefert werden. Je mehr Würmer in das Glas gesetzt werden, umso schneller ist eine Veränderung zu beobachten. Dabei bedenken wir darauf, dass Sonnenlicht für Regenwürmer lebensgefährlich ist. Das Glas wird deshalb außer beim Beobachten immer mit einem Tuch abgedeckt. Die Erde ist zudem immer feucht zu halten, und die Regenwürmer müssen gefüttert werden (Kompost, geriebene Äpfel, Gartenabfälle).
Versuch zu „hell“ und „dunkel“ Kleine Forschungsaufträge machen euch immer viel Spaß! So können wir z. B. der Frage nachgehen, ob sich die Bodentiere lieber im Dunkeln als im Hellen aufhalten. Dazu müssen die Tiere in eine leere Schale gesetzt werden. Am besten eignen sich hierzu Asseln! Eine Hälfte der Schale wird dann mit schwarzem Karton abgedeckt und die andere beleuchtet.
Versuch zu „feucht“ und „trocken“ Ein ähnlicher Versuch zeigt, ob die Bodentiere eine feuchte oder trockene Umgebung bevorzugen. Bitte bei diesen Versuchen keine Regenwürmer benutzen!
Wiese Noch vor wenigen Jahrzehnten konnte man sich bei einem Blick über eine Wiese sich an der Vielfalt der Wiesenblumen und Schmetterlingen erfreuen. Heute finden wir die Mehrzahl der Schmetterlingsarten und einige Wiesenblumen auf der „Roten Liste“ der vom Aussterben bedrohten und gefährdeten Tiere und Pflanzen. Aber woran liegt das? Vor allem die landwirtschaftliche Intensivierung haben viele Wiesenblumen und somit auch die Insektenarten inklusiv der Schmetterlinge verdrängt. In Gärten und Parks setzte sich zugleich der gepflegte englische Rasen durch, auf Kosten der heimischen Natur. Im Vergleich zum Rasen finden in einer Wiese viermal soviel Vogelarten Nahrung. Allein etwa 1500 Insekten- und Spinnenarten sind auf Wiesen als Lebensräume angewiesen. Wir werden unteranderem bei der Heuernte helfen und ein Herbarium aus getrockneten Pfanzen anlegen.
Mit dem folgenden Versuch veranschaulichen wir, dass viele Insekten ihre Nahrung aus der Wiese holen: Mit einer Mixtur aus Sirup und Apfelmus wird ein mentholfreies Papiertaschentuch getränkt. Ein Pappteller wird als „Blüte“ aufgeschnitten und auf einen Stab gesteckt. Nun wird das Tuch auf den Teller gelegt. Wir sitzen etwas abseits und können die anfliegenden Insekten beobachten und malen. Wer kommt zuerst? |




